Jungen-Körper

jungenkoerper1Wenn ihr anfangt eine ganze Figur zu zeichnen ist es immer sehr hilfreich sich zuerst ein Grundgerüst in der gewünschten Pose zu zeichnen. Dann kann man nämlich schon am Anfang abschätzen, ob einem die Haltung und die Proportionen gefallen oder nicht.
Bei diesem Gerüst finde ich es immer hilfreich, alle Gelenke als Kugeln zu zeichen, dann kan man sich besser vorstellen, wie man sie bewegen kann.
Vor allem bei den Schultern ist das sehr gut, denn man verhindert so, dass man sie zu spitz zeichnet!
Diese sind etwa so breit wie 2 Köpfe nebeneinander.
Ober-und Unterarm sollten etwa gleich lang sein, genauso wie Ober-und Unterschenkel.
Der Oberkörper ist ca so lang wie der Kopf.
Der Ellbogen befindet sich etwa an der Taille der Figur.
Wenn man eine männliche Figur zeichnet solltet ihr etwas schmalere Hüfte zeichen als bei einer weinblichen Figur!
Hilfreich ist es auch sich den Bereich zwischen Brustkorb und Hüfte als Kugel zu zeichnen, denn um diese Kugel kann der Oberkörper nach vorn und zur Seite gedreht werden!
Die Beine sind ungefähr so lang wie der ganze Rumpf mit Kopf zusammen.
Ober- und Unterschenkel sind etwa gleich lang.

 

 

 

jungenkoerper2jungenkoerper4

Habt ihr das Grundgerüst fertig, könnt ihr die Konturen einfach nachfahren und erhaltet dann eine stilisierte nackte Figur.
Hier sollte dann die Dicke von Armen, Beinen, Bauch etc. schon feststehen.

Denn dann kann man im nächsten Schritt die Figur ganz einfach anziehen und muss sich keine Sorgen darum machen, dass unter der Kleidung die Proportionen evtl. verschoben sein könnten, wie es oft der Fall ist, wenn man sich vorher die Figur nicht in groben Zügen vorzeichnet!
Auch Haare und das Gesicht könnt ihr nun einzeichen.

Nun könnt ihr der Figur die Kleidung eurer Wahl verpassen.
Dabei könnt ihr richtig kreativ werden und euch austoben! Aber passt auf, dass die Kleidung zum Charakter eurer Figur passt! Denn wenn man zB einen schüchternen Charakter darstellen möchte, ist es nicht sehr günstig ihm hautenge Lederklamotten anzuziehen!

Beachtet auch, dass die Kleidung nicht einfach eine zweite Haut ist sondern Faltenwirft!