Chibi

Chibi ist japanisch und bedeutet einfach „klein“.

Chibi Figuren werden im Manga beispielsweise dann eingesetzt, wenn einer Figur etwas super peinlich ist oder sie gerade gar keine Ahnung hat, wie sie mit einer Situation umgehen soll. Generell werden diese Figuren hauptsächlich in witzigen Geschichten verwendet. In Manga mit eher ernstem Inhalt kommen Sie nur selten vor.

chibi1Bei Chibi-Figuren gibt es eigentlich keine wirkliche Regel wie man sie zeichnen muss. Wie auch bei Augen hat in der Regel jeder seinen ganz eigenen Stil. Wichtig ist allerdings, dass sie sehr reduziert sein sollten. Also meist keine aufwändigen Haarsträhnen oder Verzierungen verwenden.

Ich beginne zuerst mit dem Kopf, den ich als Kugel zeichne.
Er sollte sehr groß im Verleich zum Körper sein.
Der Körper ist von der Aufteiung her ähnlich wie der „normale“ aber eben alles viel gestauchter

Die Augen werden sehr groß und rutschen sehr nah an das Kinn. Ober- und Unterkörper zusammen sind bei mir etwa so lang wie der Kopf. Die Beine haben ebenfalls nochmal die gleiche Länge.

Bei meinen Chibis zeichne ich Hände und Füße sehr klein. Du kannst sie natürlich auch übertrieben Groß zeichnen!

 

chibi2

Im zweiten Schritt ziehe ich die Konturen nach und zeichne die Augen, das Ohr (das ebenfalls sehr vereinfacht wird!) und den Mund.
Da der Abstand zwischen Unterlid und Kinn sehr klein ist, verzichte ich in der Regel auf die Nase.
Die Backe ist bei meinen Figuren recht spitz und das Kinn sehr flach.

 

 

 

 

 

chibi3

Im dritten Schritt kommen nun Haare und Kleidung über die Figur.
Die Haare sollten auf die allerwichtigsten Strähnen reduziert sein, also nicht zu detailliert.
Im Gegensatz zu einer normalen Figur können die Haare nicht nur ein kleines sondern eher ein recht großes Stück von der Schädeldecke abstehen.

 

 

 

 

 

chibi4

Zuletzt wird die Figur dann farbig.